Hörbuch vs Buch?

Ich höre mich gerade durch die Herscher des Nordens Trilogie und da passt die Montagsfrage von Lauter&Leiser irgendwie ganz gut:

Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?

Ich glaube, das Hören und das Lesen von Büchern sind zwei verschiedene Dinge, aber sie sind gleichberechtigt. Als Kind habe ich immer Geschichten erzählt bekommen, ging einigen bestimmt ebenso. Jetzt könnte ich sie selbst lesen, aber ändert das etwas an der Moral bzw. den Aussagen der Geschichten? Nein.  Andererseits geht es nicht ausschließlich um den Inhalt. Auch die Form spielt eine Rolle. Und diese offenbart sich manchmal nur den erlesenden. Mitunter lese ich einen Satz gerne noch einmal oder möchte erst einmal nachdenken und nicht zuletzt gibt es Bücher, die einen eigenen Rhythmus haben. Daran scheitert ein Hörbuch. Ich habe festgestellt, dass ich einige Autoren lieber lese und andere lieber höre.

Seit einiger Zeit kaufe ich mir auch die Audiobooks von gelesener Lektüre, letztes Buch war Dracula. Hat mir sehr gefallen, die Geschichte in einer inszenierten Lesung zu hören.

Was die Montagsfrage ist und wie man an ihr teilnehmen kann, erfahrt ihr auf Lauter&Leiser.

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