Das Lesen der Anderen

Es ist wieder Montag und damit Zeit für die Montagsfrage No. 13. Auf Lauter&Leise wird gefragt:

Wie gehst du damit um, der einzige begeisterte Leser eines bestimmten Buches in deinem Freundes- und Bekanntenkreis zu sein?

Über diese Frage habe ich tatsächlich noch nicht nachgedacht. Dabei unterscheidet sich mein Geschmack nicht nur bei einzelnen Titeln, sondern bei ganzen Genres von den Geschmäckern meiner Bekannten. Und manchmal lesen sie auch eher nicht so.

Es ist kein Problem für mich. Ich tausche mich grundsätzlich wenig über Literatur mit Bekannten aus. Dafür habe ich einen Blog. Und hier schreibe ich auch wenig. Früher habe ich die Bücher, die ich mochte, verschenkt. Weihnachten, Geburtstage, manchmal einfach so. Mach ich aber nicht mehr.

Wenn man die Situation mal von der anderen Seite betrachtet, lese ich auch  ungern etwas, das mir empfohlen wird. Shades of Grey war so ’n Ding. Oder jedes verdammte Buch von Stephen King. Ich werde mit seinen Büchern nicht warm. Außer seiner Autobiografie/Memoiren, die fand ich gut. Ich habe irgendwo den furchtbar kitschigen Satz gelesen, das Bücher wie Freunde seien. Freunde sucht man sich bekanntlich selber aus, besonders die besten Freunde.

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